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Ausgabe 433/434 |
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Lateinamerika Nachrichten
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Während der letzten Militärdiktatur in Argentinien (1976 bis 1983) wurden nicht nur Tausende entführt, gefoltert und ermordet, sondern auch systematisch Kinder von Verschwundenen illegal adoptiert. In den meisten Fällen wissen die Kinder bis heute nichts von ihrer ursprünglichen Identität. Ein Fall steht zurzeit besonders im öffentlichen Interesse. Es geht um die Adoptivkinder der Hauptaktionärin der Clarín-Gruppe, dem mächtigsten Medienunternehmen des Landes.
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Uli Stelzners neuestes Werk „La Isla. Archive einer Tragödie“ dokumentiert wie Armee und Polizei in Guatemala Ende des 20. Jahrhunderts hunderttausende Menschen verschleppten und ermordeten. Nach dem zufälligen Fund eines geheimen Archivs 2005 tauchten Millionen neuer Dokumente auf. Der Regisseur drehte seinen Film in diesem Archiv und mittels visueller und emotionaler Interaktion wird die Geschichte der Tragödie nachgezeichnet. Ein gelungenes Portrait der jungen Generation von MitarbeiterInnen, die sich vom Würgegriff der unaufgearbeiteten Geschichte befreien will.
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